Autoberufe haben Zukunft

Junge wollen «Automech» werden

19. Oktober 2020 autoberufe.ch – Traumberuf «Automechaniker»: Junge Männer möchten mit 15 Jahren am häufigsten Informatiker, Profisportler oder Automechaniker werden. Das zeigt eine aktuelle Studie.

abi/pd. Irene Kriesi und Ariane Basler vom Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung untersuchen in der Zeitschrift «Social Change in Switzerland» die Entwicklung der Berufswünsche der Jugendlichen in der Schweiz. Für das Autogewerbe besonders erfreulich: Der Berufswunsch «Automechaniker» rangiert am Ende der obligatorischen Schulzeit unter den Top 3 bei den 15-jährigen jungen Männer. Junge Frauen möchten am Ende der obligatorischen Schulzeit am liebsten kaufmännische Angestellte, Ärztin oder Kleinkindererzieherin werden.

Weiter zeigt die Studie, dass der Status der Wunschberufe eng mit der Art der nachobligatorischen Ausbildung verknüpft ist: Jugendliche, die ins Gymnasium gehen, wünschen sich Berufe mit höherem sozialem Status als Jugendliche in einer Berufslehre. Zudem wünschen sich junge Männer generell statushöhere Berufe als junge Frauen: Mit 21 Jahren wollen junge Männer statt eher statustiefen Lehrberufen nun häufiger die prestigereicheren Berufe Manager, Primarlehrer, Ingenieur, Polizist, Sportlehrer oder Arzt ausüben. 

Genau hier können die durchlässigen Autoberufe ihre ganze Stärke ausspielen: Denn die Berufe im Autogewerbe bieten Zukunftsperspektiven mit interessanten und attraktiven Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten: So wird aus dem oder der Automobil-Mechatroniker/-in später beispielsweise ein oder eine Automobildiagnostiker/-in. Oder die Lernenden aus dem Automobil-Gewerbe bilden sich zum diplomierten Betriebswirt respektive zur diplomierten Betriebswirtin weiter oder besuchen eine Fachhochschule.

Irene Kriesi und Ariane Basler benützen Daten des Kinder- und Jugendsurvey Cocon, der über 1000 Jugendliche im Alter von 15 bis 21 wiederholt zu ihren Wunschberufen befragt. Die Autorinnen kommen zum Schluss, dass die beruflichen Statusaspirationen der Jugendlichen stark mit der Schullaufbahn und dem Geschlecht zusammenhängen: Junge Frauen stecken ihre beruflichen Ziele weniger hoch als junge Männer, wie es weiter heisst. «Dies dürfte dazu beitragen, dass junge Frauen – trotz grösserem Schulerfolg – im Arbeitsmarkt schnell ins Hintertreffen geraten und von ihren gleichaltrigen Kollegen bezüglich der Berufsposition und dem Einkommen überflügelt werden», heisst es weiter.

Aber auch die elterliche Bildung spielt eine entscheidende Rolle: Laut Mitteilung wünschen sich Jugendliche, deren Eltern über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen, bei vergleichbarem Schultyp und Schulleistungen Berufe mit einem höheren Status als Jugendliche mit Eltern ohne tertiären Abschluss.

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